Faszination Serienkiller

May 2, 2013

Serienkiller üben eine gewisse Faszination auf uns aus, wenn von ihren bestialischen Verbrechen berichtet wird. Verbrechen, die mit unbegreiflicher Grausamkeit verübt werden. Oft vergehen sich Serienkiller vor oder nach der Tat an ihren Opfern, zerstückeln oder sezieren sie, beißen ihnen einzelne Körperteile ab oder essen sie sogar. 

Laut einer Studie des FBIs ist der amerikanische Serienkiller bekannt für seinen meist sehr hohen IQ. Der Deutsche dagegen glänzt mit einem mäßigen bis durchschnittlichen. Eine verwunderliche Aussage, wo doch der Deutsche für Kultur, Wissen und Bildung steht.

Ich bin bisher noch nicht dahinter gekommen, warum der IQ der Serienkiller so unterschiedlich sein soll. Immerhin schaffen sie es ja alle eine ganze Zeitlang unentdeckt zu bleiben, denn erst ab zwei Morden aufwärts, redet man von einem waschechten Serienkiller.

Einer der berühmtesten deutschen Serienkiller war Fritz Haarmann, auch genannt der „Vampir von Hannover“, der es in fünf Jahren – so vermutet man – auf fünfzig Opfer geschafft hat.

Haarmann nutzte die haarsträubenden Zustände und die Hungersnot nach dem Ersten Weltkrieg. Er lockte junge Männer und kleine Jungens mit einer warmen Mahlzeit in seine Wohnung, tötete sie mit einem Biss in die Halsschlagader und zerstückelte sie. Die filetierten Stücke verkaufte er billig auf dem Markt, aus dem Rest kochte er eine Art Gulaschsuppe.
Als schließlich 1924 eine große Anzahl menschlicher Schädel aus der Leine gefischt wurden, stutzten die Beamten. Der Verdacht richtete sich aufgrund mehrerer Zeugenaussagen sofort auf Haarmann. Kurz darauf stürmte die Polizei die Dachwohnung. Haarmann wurde als ein schwerst geisteskranker Serienkiller bezeichnet und 1924 hingerichtet.

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